Acht griechische Inseln, von denen ihr noch nie gehört habt

Vergesst Santorini und Mykonos – wenn ihr himmlische Erholung abseits der Touristenpfade sucht, dann schreibt jetzt mit. Von ruhigen Stränden und alten Piratenbuchten bis zu historischen Kirchen und archäologischen Schätzen – wir haben für euch die perfekten Ziele für eine gelungene griechische Inselauszeit. Kykladen oder Ionische Inseln: hier ist Hellas, wie es leibt und lebt.

Die Stadt Plaka auf Milos. Bild: iStock/Poike

Milos: sensationelle Ausblicke im vulkanischen Setting

Was ist Milos? Naturfaszination hoch 10, Vulkangestein in Tönen von gelb, zu rot und orange, hoch aufragende Felsformationen, Höhlen und Katakomben. Die natürlichen Attraktionen der Insel der Aphrodite nehmen scheinbar kein Ende. Besucht die Schwefelminen bei Pilorema, macht eine Wanderung durch die Katakomben und macht dabei eine Zeitreise in die ersten Jahrhunderte nach Christus. Oder macht euch auf zu den Piratenhöhlen aus dem Mittelalter macht zum Abschluss einige Fotos der Meerespanoramen von der Burg in Plaka!

Naxos. Bild: iStock/Freeartist

Naxos: ein abgerundeter Kykladen-Trip

Die größte der Kykladen, Naxos verdankt ihren idyllischen Charme den malerischen Strände, Gipfeln und ihren fruchtbaren Landschaften mit Obst- und Olivenbäumen. Kommt für eine gut abgerundete Kykladen-Auszeit und vergesst nicht vom lokalen Fleisch, Gemüse und Käse zu kosten. Vom salzig-würzigen Kopanisti-Käse bis zu Pommes aus den aromatischen Kartoffeln der Insel hat Naxos auch einige Gaumenfreuden zu bieten. Besuche des Apollon-Tempels – mit der Portara von Naxos– und des Archäologischen Museums, in dem Fundstücke aus der Neusteinzeit und der frühchristlichen Periode ausgestellt sind, sind sehr empfehlenswert.

Das Dorf Naousa auf Paros, Greece. Bild: iStock/Poike

Paros: entspannte Hafenauszeit

Wenn ihr etwas Aufregenderes sucht, ohne auf Entspannung verzichten zu müssen, dann ist Páros für euch. Ihre Hauptstadt Parikia liegt direkt an einer Bucht und bietet einen hübschen Hafen, Wassersportmöglichkeiten sowie zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Am goldenen Strand von Kolymbithres seid ihr von surrealen Granitfelsen umgeben; die byzantinische Kirche von Panagia Ekatontapiliani befriedigt eure Geschichts-Neugier. Abends könnt ihr den Tag bei einem kühlen Drink in einer Strandbar ausklingen lassen und euch an der Kykladen-Architektur erfreuen.

Kythnos. Bild: iStock/Charalambos Andronos

Kythnos: Wilde Schönheit und einsame Strände

In den westlichen Kykladen bietet Kythnos eine Mischung aus schroffen Bergen und kleinen, aber feinen Sandstränden. Der Kolona-Strand ist landschaftlich der reizvollste, eine Landzunge, die an beiden Seiten vom Meer begrenzt ist. Tut euch etwas Gutes und besucht die heilsamen heißen Quellen der Insel, macht Halt für einen Drink oder Snack in der Stadt Chora und erkundet die vielen Kirchen, die die kleinen Plätze erleuchten. Wenn ihr nicht genug vom Sakralen kriegen könnt: die Kirche von Panagia Kanala ist die steile Wanderung nach oben definitiv wert.

Samothraki. Bild: iStock/evgord

Samothraki: Geheimtipp der Einheimischen

Samothraki ist ruhig und wird besonders von einheimischen Touristen geliebt. Zwei Stunden mit der Fähre von Alexandroupolis entfernt, erlebt ihr hier all die archäologischen Erkundungen und Aktivitäten, die ihr euch von Griechenland wünschen könnt. Geschichtsbegeisterte können die Geheimnisse des Thrakischen Heiligtums der Großen Götter aufdecken, abgehärtete Abenteurer sollten den Mount Fengari besteigen, um den Blick auf das Meer zu genießen – und wenn ihr einfach nur eure Ruhe sucht und euch sonnen wollt, dann ist der Strand von Agios Georgios euer Place to Be.

Folegandros. Bild: iStock/milangonda

Folegandros: Historische Dörfer in rustikaler Umgebung

Dramatische Klippen und einsame Strände auf der einen, traditionelle, geschichtsträchtige Dörfer auf der anderen Seite: das ist Folegandros, eine der südlichen Kykladen-Inseln, mit Panoramen, so faszinierend sind, wie man sich nur vorstellen kann. Drei Dörfer heben sich hervor. Zum einen die mittelalterliche Altstadt von Chora, zum anderen Karavostasis mit seinen schaukelnden Fischerbooten und schließlich Ano Meria mit ihren üppigen grünen Feldern. Wenn ihr auf ein Pilgererlebnis aus seid, wandert im Zick-Zack hinauf zur Kirche von Panagia – die Kirche erstrahlt in triumphierendem Weiß vor der steilen Hügellandschaft.

Tinos. Bild: iStock/saiko3p

Tinos: Religiöse Wunder und Strandidylle

Nur eine halbe Stunde von seinem berühmten Nachbarn Mykonos entfernt, ist Tinos ein weiterer Anwärter für kulturelle und natürliche Highlights, aber auch die erste Adresse für Ruhe und Entspannung. Die Insel ist als Wallfahrtsort mit dem imposanten Marienheiligtum der Lieben Frau von Tinos bekannt. Typisch kubistische Architektur der Kykladen grenzt hier an ruhige Strände – die berühmtesten davon Agios Ioannis Porto und Agios Sostis.

Othonoi. Bild: iStock/pacaypalla

Othonoi: Absolute ionische Abgeschiedenheit

Othonoi erstreckt sich über eine Fläche von fast 11 Quadratkilometern und beheimatet 13 Dörfchen. Die westlichste der ionischen Inseln ist vielleicht am besten für Fisch und Oliven bekannt. Abgeschiedenheit ist hier das A und O. Ob ihr euch am kristallklaren Wasser am Strand von Aspri Ammos entspannt, mit einem Boot zu der nahe gelegenen Calypso-Höhle aufmacht oder vom Kastri-Leuchtturm auf die Insel Korfu und die albanische Küste blickt, Übrigens: der Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert ist noch aktiv.