Die Amalfiküste: ein Guide

Die Amalfiküste – mühelos fotogen, charmant und wahrhaft romantisch. Farbenfrohe Häuser schmiegen sich an Felsen, Dörfer erklimmen Steilhänge und werden dabei von Straßen und Treppen zusammengehalten. Im Hintergrund warten Trattorias, Boutiquen und unglaubliche Ausblicke. Mit einer Reihe von Städten, die es zu entdecken gilt – jede davon mit eigenem Flair – bietet die Amalfiküste endlose Idyllen für eine perfekte italienische Auszeit am Meer. Entdecken Sie unsere Lieblings-Städtchen und andere Schätze der Region.

Praiano

In den Hang des Berges Sant’Angelo schmiegt sich Praiano, einst Favorit der Amalfi-Herzöge. Ohne richtiges Zentrum, ist das ruhige Fischerdorf viel eher eine bunte Sammlung an Häusern, mit einer blühenden Kunstszene und einer Vielzahl an entspannten Bars.

Furore

Furore ist die bemalte Stadt der Amalfiküste. Im ganzen Ort findet sich eine Vielzahl von farbenfrohen Wandgemälden, die von Künstlern gestaltet wurden, um das versteckte Dorf mehr zum Vorschein zu bringen. Ihr Grundriss ist unübertroffen – Häuser, Kirchen und andere Gebäude sind spärlich über den steilen Hang verstreut sind und steigen scheinbar vom Meer hinauf bis zum Himmel auf. Der kleine Strand mit Blick auf die Brücke macht dem Namen der Stadt alle Ehre: eingerahmt von zwei riesigen Felsvorsprüngen führt die ruhige Bucht hinter der Brücke hinaus aufs offene Meer.

Sorrent

Bei Sorrent fängt die eigentliche Amalfiküste an. Gegenüber der Bucht von Neapel, schaut es auf den Vesuv und bietet sich für Ausflüge nach Pompeji und zum Herculaneum an. Kur- und Modeort zugleich behält Sorrent seine Popularität mit einem Netzwerk großartiger Boutiquen, Restaurants und Bars bei.

Positano

Steil aufragend, verkörpert Positano Amalfis beste Qualitäten – Häuser in lebhaftem Kolorit, Kopfsteinpflaster mit atmosphärischer Beleuchtung, Restaurants im Freien, Enotecas. So steil wie Positano ist, stellt es ein San Francisco mit Leichtigkeit in den Schatten. Nicht ermüden! Auch eure Kamera sollte Schritt halten, um all die Panoramen dieses Küstenmodels einzufangen. Besonders bei Nacht offenbart sich Positano als wahres Glanzstück.

Paestum

Ruinenstadt und UNESCO-Weltkulturerbe Paestum, ehemals griechisch, findet sich weiter Richtung Süden. Insgesamt drei riesige Tempel aus der Zeit um 600 bis 450 v. Chr. sind neben einem Amphitheater, den Stadtmauern, gepflasterten Straßen und Überresten anderer Gebäude erhalten. Bemerkenswert, in welchem guten Zustand die Stadt noch ist – beim Spaziergang zwischen Herkulaneum und Poseidontempel bekommt man einen sehr guten Eindruck von antiken Zeiten.

Cantine Marisa Cuomo

Unter den berühmten Weinregionen Italiens ist die Amalfiküste ein echter Underdog. Doch dieser Weinberg lohnt sich allein für die Aussicht. Hoch über Furore werden hier aus weniger bekannten einheimischen Trauben wie Ripoli, Fenile oder Pere Palummo prickelnde weiße und tiefrote Weine gekeltert, die mit Blick auf die Küste gleich doppelt so gut schmecken.

Leckereien bei La Pansa

Appetit geweckt? Auf ins historische Epizentrum von Amalfi, zur Piazza del Duomo, wo der Duft von süßem Gebäck und Kaffee aus der traditionsreichen Pasticceria lockt. Seit 1830 steht die Bäckerei unversehrt da und führt euch auf geschmackliche Zeitreise durch eine Welt voller lokaler Köstlichkeiten. Lokale Spezialitäten wie die Sfogliatella Santa Rosa, Limoncello, eisige Granita di Limone und spritziges Frutti Canditi sind ein Muss für eine Amalfi-Aromenreise.

Handgemachte Pasta in Minori

Dieses typische Dorf ist ein weiterer großartiger Zwischenstopp auf jeder Amalfitour. Nicht nur, dass es hier einen der seltenen Strände in Normalgröße gibt. In den Mühlen oberhalb der Stadt stellt Minori seine berühmten handgemachten Nudeln her. Besuchen Sie eines der Restaurants, um die köstlichen Pastagerichte zu probieren, wobei der Klassiker ’ndunderi ein lokaler Favorit ist.

Der Dom von Amalfi

Der Dom von Amalfi – cattedrale di Sant’Andrea – ist eines der wenigen Relikte, die von der maritimen Vormachtstellung Amalfis im 11. Jahrhundert Zeugnis ablegen. Eine Fülle verschiedener Stile mit Wurzeln im frühen 10. Jahrhundert verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk. Die ikonische Streifenfassade ist im Stil des sizilianischen arabisch-normannischen Einflusses gestaltet, während die schweren Bronzetüren aus Syrien eingeschifft wurden. Das hauptsächlich barocke Interieur zeigt Wandmalereien aus dem 12. und 13. Jahrhundert in einem riesigen, beeindruckenden Raum.

Tauchen im Meeresschutzgebiet con Punta Campanella

Dieses Unterwasser-Öko-Wunder lädt förmlich dazu ein, näher betrachtet zu werden. Zieht eure Neoprenanzüge an und taucht mit Nettuno Diving in die Tiefen des kristallklaren Wassers, um dem Meeresboden näher zu kommen und zwischen Schiffswracks und Fischschwärmen herumzuschwimmen. Die Tauchschule bietet eine Vielzahl von Tauchgängen, die euch zu antiken römischen und griechischen Ruinen führen.