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Mallorcas versteckte Schätze: ein Guide

Abseits belebter Feiermeilen bezaubert Mallorca mit Kulturreichtum und unwiderstehlichem Charme. Dazu lockt die Baleareninsel mit prächtiger Natur. Malerische UNESCO-Gebiete, ruhige Buchten mit kristallklarem Wasser und Weinberge prägen das ländliche Mallorca. Habt ihr genug davon, in Bars und Clubs die Nacht zum Tag zu machen? Dann tankt frische Energie beim Wandern in atemberaubender Natur, nähert euch dem authentischen Mallorca in pittoresken Dörfern und an ruhigen Stränden. Mit unserem Guide geht ihr den bestgehüteten Inselschätzen auf die Spur.

Mirador Es Colomer in der Nähe von Cap de Formentor, Mallorca. Bild: iStock/Niklebedev51

Die schönsten Strände

Caló des Mármols

Nahe der südlichen Inselspitze präsentiert sich die Bucht Caló des Mármols in all ihrer stillen Schönheit – mit traumhaft weißem Sand und hellblauem Wasser, das hier so klar ist, dass ihr weit bis auf den Grund hinab sehen könnt. Im Vergleich zu anderen Stränden finden nur wenige Besucher den Weg zur Caló des Mármols. In diesem Idyll genießt ihr unvergleichliche Ruhe und Harmonie.

Cala Deià

Wunderbar gelegen zwischen Sóller und Valldemossa findet ihr eine wild-zerklüftete Bucht nahe dem entzückenden Dorf Deià. Folgt dem Bächlein entlang der Zitrusbäume zum Strand und bewundert die bergige, idyllische Landschaft um die Bucht. Mit Blick auf die kleinen Fischerhütten um das türkisblaue Wasser wird euer Badeerlebnis wahrlich einzigartig.

Caló des Moro

Hier werden Entdeckerträume wahr: Im Südosten Mallorcas wartet ein Stück unberührte Natur auf euch, umgeben von einer pinienbestandenen Steilküste. Der Pfad zum hellen Sandstrand ist steil und nicht ganz leicht zu finden – doch eure Mühen werden reich belohnt. Die abgelegene Bucht lädt zum Verweilen am türkisblauen Meer ein und bietet euch natürlich auch die Möglichkeit, inmitten malerischer Umgebung zu baden und zu schnorcheln.

Cala de Moro, Mallorca. Bild: iStock/pkazmierczak

Atemberaubende Landschaften

Serra de Tramuntana

Über 90 km erstreckt sich der Gebirgszug Serra de Tramuntana mit seiner zugehörigen Landschaftsregion, die seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Vom Südwesten der Insel bis hoch in den Norden zieht euch beeindruckende Natur in ihren Bann. Entlang der Wanderwege, Radstrecken und Straßen reihen sich historische Steinbauten, jahrhundertealte Olivenbäume, charmante Dörfer und unvergessliche Aussichtspunkte. Zwei Highlights für eure Planung: das Castell d’Alaró aus dem 15. Jahrhundert und der Wallfahrtsort Santuari de Santa Maria de Lluc.

Von Mirador Es Colomer nach Cap de Formentor

Wer sich in die wilde Schönheit der Insel verliebt hat, dessen Herz schlägt am Aussichtspunkt Mirador Es Colomer höher. 300 Meter über dem Meeresspiegel raubt euch das mediterrane Panorama den Atem. Direkt an der zerklüfteten Küste entlang führt eine Straße bis zum nördlichsten Punkt der Insel – dem Cap de Formentor mit seinem idyllischen Leuchtturm am “Treffpunkt der Winde”. Auf dem Weg dahin begleiten euch wunderbare Ausblicke auf Colomer, Alcudia und Puerto Pollensa.

Das Naturschutzgebiet Mondragó

Vielfältig und einmalig schön präsentiert sich der Parc Natural de Mondragó als Ausflugsziel für jeden Geschmack. Olivenhaine und Pinienwälder, Disteln und Lilien erfreuen zwischen felsiger Küste, üppig bewachsenen Hügeln und herrlich duftenden Büschen alle Sinne. Das Highlight: die traumhafte Bucht Cala Mondragó mit ihren feinsandigen Stränden S’Amarador and Sa Font de n’Alis.

Torre del Verger in der Nähe von Banyalbufar, Serra de Tramuntana. Bild: iStock/aldorado10

Sehenswerte Dörfchen

Valldemossa 

Bei Besuch von Valldemossa macht ihr eine kleine Zeitreise: Hier trifft der Charme früherer Zeiten auf bezaubernde Natur. Ganz idyllisch bettet sich die Ortschaft von Eichen, Oliven- und Mandelbäumen ins Tal ein. Doch nicht nur das schöne Panorama wird euch in seinen Bann ziehen. Wer durch die Gässchen und Straßen flaniert, bekommt allerlei hübsche Häuser und historische Gebäude zu sehen – und wandelt nebenbei auf den Spuren von Frédéric Chopin und George Sand, die 1838 in Valldemossa komponierten und schrieben.

Pollença 

In den Bergen der Serra de Tramuntana liegt Pollença, ein Städtchen mit dörflichem Charme, köstlichem Kaffee und liebenswertem Charakter. Unternehmt einen Spaziergang zur Plaça Major in der Altstadt und steigt die 365 Stufen der Carrer del Calvari auf den Kalvarienberg hinauf – eure Mühe wird mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Ebenfalls sehenswert sind die romanische Brücke Pont Romà, die Pfarrkirche Mare de Déu dels Angels und das Kloster Santo Domingo.

Santanyí

Kunst und Kultur partout – die unzähligen Galerien und Werkstätten verleihen Santanyí sein kreatives Flair und machen den pittoresken Ort zu einem Must-see für Feingeister. Im Sommer laden die honigfarbenen Steingassen zum Internationalen Musikfestival. Weniger künstlerisch, aber durchaus malerisch zeigen sich der Fischerhafen Cala Figuera und die Festung von Cala Llonga.

Valldemossa, Mallorca. Bild: iStock/Juergen Sack

Die köstlichste Küche

Palma

Die florierende Inselhauptstadt weiß kulinarisch zu überzeugen. Authentische Lokalküche wird durch eine Fülle frischer Gastronomie-Konzepte ergänzt und serviert Foodies ein wahres Bankett an leckeren Möglichkeiten. Köstliche mallorquinische Spezialitäten bekommt ihr im Celler Sa Premsa, der seit den 50er Jahren in herrlichem Tavernenstil seine Gäste glücklich macht. Innovation und erschwingliche Michelin-Cuisine erwarten euch mitsamt einer erlesenen Weinkarte im Adrián Quetglas.

Binissalem

Im Herzen des ländlichen Mallorcas lernt ihr die Weinregion Binissalem mit allen Sinnen kennen. Bei einem Besuch in Can Ribas, einem der ältesten Anbaugebiete der Insel, erfahrt ihr allerlei Historisches und Wissenswertes über den Weinbau vor Ort – natürlich begleitet von edlen lokalen Tropfen. Im September wird in Binissalem jährlich das Weinfest Festa des Vermar gefeiert. Ganz in der Nähe der Kleinstadt findet ihr in Alaró das Restaurant Es Verger. Seine Lammgerichte werden sogar von internationalen Spitzenköchen angepriesen.

Typisch spanische Tapas, dazu eine Paella. Bild: iStock/tbralnina

Deià

Nicht nur die traumhafte Cala Deià garantiert denkwürdige Momente. Am Rande der Bucht serviert das Ca’s Patró March saisonal frischen Fisch und Meeresfrüchte – herrlich rustikal in unprätentiösem Ambiente mit Blick auf die türkisblauen Wellen. Eine besondere Erfahrung bietet das Sa Foradada auf einer Klippe. Um seine schmackhafte Paella zu genießen, legt ihr zunächst einen Pfad mit beeindruckenden Aussichten zurück. Alternativ lasst ihr euch stilecht mit einem Boot zu eurem persönlichen Panorama-Festmahl schippern.