Santorini: ein Guide

Der Stoff, aus dem Legenden gemacht sind: die Kykladeninsel Santorini ist schlicht einzigartig. Bezaubernd mit ihren blauen Kuppeln und strahlenden Häuschen, die sich wie ein Band um ihre hügelige Landschaft schlingen. Natürliche Schönheit und Glamour sind hier gleichermaßen zu finden, weshalb es kein Wunder ist, dass Santorini für Luxus-Liebhaber hoch im Kurs steht. Ob romantische Auszeit oder Reise mit Freunden, wir zeigen euch die Must Dos der ägäischen Perle. 

Fira

Seid ihr auf der Suche nach Santorini-Motiven für euer Instagram-Profil? Dann sollte die Hauptstadt Fira ganz oben auf eure Liste. Nähert euch dem alten Hafen von Ormos Firon per Fähre und genießt schon den postkartenreifen Anblick der weißen Häuschen, die sich an die Klippen schmiegen, vom Boot aus. Vom Hafen führen mehrere Wege zur höher gelegenen Stadt, wir empfehlen euch dabei, die 588 Stufen der Karavolades-Treppe zu besteigen. In Fira finden sich mehr als traditionelle Märkte, Boutiquen und Cafés: Die Hauptstadt ist in Sachen Nachtleben Santorinis pulsierendes Herz. Beginnt den Abend mit einem Drink in der PK Cocktail Bar, die sich auf drei Ebenen erstreckt und die Sicht auf die Caldera eröffnet. Von Einheimischen gleichermaßen wie von Besuchern geliebt, stellt die Bar einige der schönsten Sonnenuntergänge Santorinis zur Schau. Achtung: reserviert rechtzeitig, es wird schnell voll! 

Wenn ihr etwas authentisch Griechisches sucht, dann ist Kira Thira Jazz Bar die richtige Adresse. Easy-going und schnörkellos hebt sich die älteste Bar Santorinis mit souliger Musik und starken Drinks hervor. Etwas zeitgemäßer ist die MoMix Bar – experimentelle Cocktails in einem höhlenartigen Raum, erhellt von Neonlicht. Gute Nachricht für Nachtschwärmer ist zugleich eine schlechte Nachricht für Schlafbedürftige: die meisten Bars und Clubs in Fira sind bis frühmorgens geöffnet. Wenn ihr also euren Schönheitsschlaf dringend braucht, bucht am besten ein Zimmer am Stadtrand – oder gleich an einer anderen Seite der Insel.

Oia

Das ruhige Dörfchen Oia dagegen ist Santorini in Reinform. Leuchtend blaue Kirchenkuppeln und weiß getünchte Häuschen wohin das Auge blickt, dazu einige der besten Sonnenuntergänge der gesamten Westküste. Oia versprüht einen Charme, der schwer in Wort zu fassen ist. Hier eine rustikale Taverne, dort ein Café, und dazwischen gesprenkelt Galerien voller Kunst, allesamt inspiriert von Santorinis natürlicher Schönheit, und Märkte voll mit kleinen Kostbarkeiten. Von Oias Hafen Ammoudi bringen euch Boote zur Insel Thirassia. Gleich an der Spitze von Oia aber finden sich die Ruinen einer alten byzantinischen Festung mit epischem Ausblick auf die Caldera. Nach so viel Herumwandern ist es Dinner in der Dmitris Ammoudi Taverna angesagt. Hier bekommt man etwas fürs Auge und den Gaumen: frische Meeresfrüchte und Meerblick – vor allem beim Sonnenuntergang.

Kokkini, der rote Strand

Weithin bekannt ist der rote Strand von Kokkini. Ein dramatisches Farbenspiel entfesselt sich zwischen den schroffen Lavaklippen und Sandstränden, die stark gegen den azurblauen Himmel und die klare Ägäis abstehen. Wenn ihr das Glück habt, Kokkini per Katamaran anzusteuern, könnt ihr die Kamera zücken und einige Weitwinkel-Schüsse von diesem roten Wunder machen.  Vorsicht jedoch: wenn ihr einen entspannten Tag im Sinn habt, ist Kokkini vielleicht nicht ganz das Richtige. Strandidyll ist viel eher in Vlichada zu erleben, ein kleiner ruhiger Hafen an der Südspitze der Insel. 

Aspri, der weiße Strand

Auf Rot folgt Weiß. Der Strand von Aspri verdankt seinen Namen Felsen aus weißem Bimsstein, die ihn einkreisen. Bedeckt von vulkanischem Sand und kleinen Kieseln ist dieser Spot einer der ruhigsten der gesamten Insel und kann am einfachsten per Boot von Kokkini oder Akrotiri erreicht werden. Hier habt ihr die See fast für euch allein und werdet nicht von Wassersport belästigt. Dafür kann man im saphirblauen Wasser umso besser schnorcheln.

Die Caldera

Santorinis eigentümliche Form verdankt sich einem Vulkanausbruch. Dadurch sank die gesamte Insel ab und bildete eine Gruppe mit kleinen ringförmig angeordneten Inseln. Die Caldera selbst ist vom Meer geflutet und kann von vielen Erhebungen der Insel betrachtet werden. Am besten ist es jedoch sich per Boot zur Caldera aufzumachen, zum Beispiel bei einer Tour gegen Sonnenuntergang.